vVLN Lauf 1 – Rennbericht Team Red

vVLN Lauf 1 – Rennbericht Team Red

Unser Rennbericht zum 1. Lauf der vVLN von Simracing Deutschland e.V. Es berichtet Dennis aus dem Cockpit des Siegerautos der Porsche Cup Klasse – Newman Simracing Red

Die ersten zwei Runden im Quali waren leider keine Glanzleistung von mir. Die erste gewertete Zeit war eine 8:11, die nur für die Top 10 reichte. Daher hab ich nochmal richtig angegast und in der letzten Qualify-Runde eine 8:09 hin gezaubert, die für P2 reichte und womit ich eine halbe Sekunde Vorsprung auf P3 hatte.
Durch den verspäteten Start waren alle Fahrer ein wenig hecktisch und wollten in der erste Kurve direkt Innen vorbei. Daher machte ich die Linie zu und fuhr hinter P1. Durch die enge Linie von P1 konnte sich SimracingAcademy nach der ersten Kurve vor uns setzten.
Ich dachte mir aber nun gut das Rennen dauert, also fing ich an ein wenig Reifen zu schonen und ließ die Jungs 2 Sekunden von mir weg fahren um ein kleines Polster für Fehler aufzubauen, falls vor uns was passiert.
Dies hat sich auch ausgezahlt. Nachdem P2 das Auto kurz vor dem Bellof S verlor, konnten wir durch unseren Abstand ohne Zeit zu verlieren an ihm vorbeifahren.

Also lag P1 nur noch mit 7 Sekunden vor uns. Wir näherten uns dem Ende des ersten Doppelstint und die Reifen waren wie Schmierseife, was schnell zu Fehlern führen konnte. Dies geschah auch P1, der einen kleinen Quersteher hatte so das wir an ihm vorbei kamen .Im Bergwerk trafen wir einen sehr guten Exit, was auch ex p1 feststellte. Dabei wollte er früh aufs Gas und verlor das Auto. Da dachte ich schon: „Puhh, jetzt können wir durch schnaufen“. Doch auch wir hatten mit den Reifen zu kämpfen und drehten uns in der Kurve, kurz vor dem Karussell. Dies warf uns auf P2
hinter GSR zurück. Ich konnte das Auto aber gut abfangen, sodass wir nur einen leichten Schaden durch den Curb erhielten, den wir beim Reifenwechsel mit beheben lassen konnten.

Nach Oles Stint lagen wir auf P2, hinter Dirk Huberts Reuter mit zwischenzeitlich 8 Sekunden Rückstand. Diesen konnte ich zuerst nicht aufholen, da wir sehr viel Verkehr von hinten hatten Nach dem ich dann zwei freie Runden hatte, konnte ich auf Dirk Huperts Reuter bis auf 3 Sekunden aufholen. In Sichtweite angelangt wurde er leider von einem GTE ein wenig abgedrängt und Zack waren wir dran. Zum Galgen Kopf ließ ich mich nochmal auf 7 Zehntel zurück fallen, damit es keinen Gegenangriff geben kann. Es ging auf, auf der Döttinger Höhe konnte ich Ihn überholen ohne einen Konter zu erwarten. Danach fuhren wir beide in die Box. Dort konnten wir uns einen Vorsprung von 3 Sekunden rausholen, den ich bis zum Ende auf knapp 20 Sekunden ausbauen konnte und so das Auto sicher ins Ziel bringen brachte.

Dennis Arras-Fabry




keep on racing

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